English Woman's Journal - Polizei reagiert auf vermeintliches Bekennerschreiben nach Autobränden in Bremen

Polizei reagiert auf vermeintliches Bekennerschreiben nach Autobränden in Bremen


Polizei reagiert auf vermeintliches Bekennerschreiben nach Autobränden in Bremen
Polizei reagiert auf vermeintliches Bekennerschreiben nach Autobränden in Bremen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Ein Bekennerschreiben nach mutmaßlichen Brandanschlägen auf zwei Autos hat in Bremen für Verwunderung gesorgt. Nach Polizeiangaben vom Freitag tauchte das Schreiben auf einer linksextremistischen Internetplattform auf; darin behaupteten Unbekannte, das Auto von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) angezündet zu haben. Von den beschädigten Autos gehöre Polizei jedoch keines dem Innensenator, erklärte die Polizei.

Textgröße ändern:

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren im Stadtteil Findorff zwei Autos ausgebrannt. Das Bekennerschreiben wurde einen Tag später auf dem von Sicherheitsbehörden als linksextremistisch eingestuften Internetportal Indymedia veröffentlicht. Unbekannte behaupten darin, eine Brandbombe unter Mäurers Autos "gezündet" zu haben - eine Darstellung, welche die Polizei nun zurückwies.

Die Ermittlungen des Staatsschutzes der Polizei Bremen dauerten an. In Bremen kommt es seit Jahren immer wieder zu Brandanschlägen mutmaßlicher Linksextremisten auf Fahrzeuge und Gebäude. Betroffen waren unter anderem Autos und Büros von Immobilienfirmen sowie der Polizei.

B.Jamieson--EWJ

Empfohlen

Vier Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber in Bosnien-Herzegowina

Beim Absturz eines italienischen Armeehubschraubers in Bosnien-Herzegowina sind vier Mitglieder der EU-geführten Mission Eufor Althea ums Leben gekommen. Elf weitere Insassen wurden nach Krankenhausangaben bei dem Unglück am Donnerstag verletzt. Zur Nationalität der Opfer wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen

Wenige Tage vor den US-Kongresswahlen schlägt der Bericht über einen kuriosen Namenstrick der US-Demokraten im Bundesstaat Alaska hohe Wellen. Präsident Donald Trump warf den Demokraten am Donnerstag "Wählerbetrug" vor und deutete an, er könne das Abstimmungsergebnis in Alaska nach der Wahl am Dienstag in Frage stellen. Der republikanische Gouverneur von Alaska, Mike Dunleavy, ordnete eine Untersuchung der Strafverfolgungsbehörde DPS an.

Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine

Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Regensburg hat die Polizei zwei Leichen in der Ruine gefunden. Sie seien von den Einsatzkräften nach dem Betreten des beschädigten Gebäudes entdeckt und geborgen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Deren Identität war demnach noch nicht geklärt.

Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen

In einem Fall von großangelegtem Betrug mit Kreditkartendaten mit dreistelligem Millionenschaden in Rheinland-Pfalz sind alle neun Angeklagten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Landgericht Koblenz forderte umfangreiche Nachermittlungen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Ohne diese Nachermittlungen könne die Kammer keinen dringenden Tatverdacht feststellen.

Textgröße ändern: