English Woman's Journal - Hausdurchsuchung im Rahmen von Ermittlungen zu Mord an US-Rapper Tupac Shakur

Hausdurchsuchung im Rahmen von Ermittlungen zu Mord an US-Rapper Tupac Shakur


Hausdurchsuchung im Rahmen von Ermittlungen zu Mord an US-Rapper Tupac Shakur
Hausdurchsuchung im Rahmen von Ermittlungen zu Mord an US-Rapper Tupac Shakur / Foto: VALERIE MACON - AFP/Archiv

Rund 27 Jahre nach dem Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur hat die Polizei von Las Vegas möglicherweise eine neue Spur: Die Behörde bestätigte am Dienstag (Ortszeit) Medienberichte, wonach sie am Vortag in der benachbarten Stadt Henderson ein Haus durchsucht habe. Im Rahmen der laufenden Ermittlungen zum Mord an Shakur habe sie einen Durchsuchungsbefehl umgesetzt, erklärte sie. Weitere Details nannte sie nicht.

Textgröße ändern:

Die Zeitung "Las Vegas Review-Journal" hatte zuvor von der Hausdurchsuchung berichtet. "Es ist ein ungelöster Fall, und hoffentlich können wir das eines Tages ändern", sagte ein Polizeibeamter dem Blatt.

Shakur war im September 1996 in Las Vegas erschossen worden, als er im Auto auf dem Weg in einen Nachtclub war. Das Feuer wurde aus einem anderen Fahrzeug eröffnet. Die Hintergründe der Tat sind bis heute unklar. Der Rapper war erst 25 Jahre alt, war aber bereits zu einem Star der Rapper-Szene aufgestiegen.

Shakur war eine der Schlüsselfiguren im von Branchenvertretern befeuerten Wettstreit zwischen Rappern der US-Ost- und der Westküste. Zwar wurde er in New York geboren, zog aber als Jugendlicher mit seiner Familie nach Kalifornien. Dort wurde er zu einer der bekanntesten Figuren der Westküstenszene.

Nur sechs Monate nach Shakurs Tod wurde sein Ostküsten-Rivale Christopher "The Notorious BIG" Wallace erschossen. Viele glauben deshalb, dass beide Musiker im Rahmen einer Rivalität zwischen ihren Musiklabels in Los Angeles und New York ermordet wurden. Musikhistoriker betonen jedoch, dass die Rivalität aus kommerziellen Gründen hochgespielt worden war.

Shakurs Mutter Afeni war in der Black-Panther-Bewegung aktiv und benannte ihren Sohn nach Tupac Amaru, einem revolutionären Inka-Herrscher. Seine Songs handelten meist von den Problemen schwarzer US-Bürger - von Polizeigewalt bis hin zu Masseninhaftierungen.

Mit seinen heftigen Texten und wegen seiner Bühnenpräsenz gilt Shakur immer noch als einer der einflussreichsten Musiker des Hip Hop. Er verkaufte insgesamt 75 Millionen Alben. Zu seinen Hits zählten "California Love", "Changes", "Dear Mama" und "All Eyez On Me".

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Vier Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber in Bosnien-Herzegowina

Beim Absturz eines italienischen Armeehubschraubers in Bosnien-Herzegowina sind vier Mitglieder der EU-geführten Mission Eufor Althea ums Leben gekommen. Elf weitere Insassen wurden nach Krankenhausangaben bei dem Unglück am Donnerstag verletzt. Zur Nationalität der Opfer wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen

Wenige Tage vor den US-Kongresswahlen schlägt der Bericht über einen kuriosen Namenstrick der US-Demokraten im Bundesstaat Alaska hohe Wellen. Präsident Donald Trump warf den Demokraten am Donnerstag "Wählerbetrug" vor und deutete an, er könne das Abstimmungsergebnis in Alaska nach der Wahl am Dienstag in Frage stellen. Der republikanische Gouverneur von Alaska, Mike Dunleavy, ordnete eine Untersuchung der Strafverfolgungsbehörde DPS an.

Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine

Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Regensburg hat die Polizei zwei Leichen in der Ruine gefunden. Sie seien von den Einsatzkräften nach dem Betreten des beschädigten Gebäudes entdeckt und geborgen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Deren Identität war demnach noch nicht geklärt.

Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen

In einem Fall von großangelegtem Betrug mit Kreditkartendaten mit dreistelligem Millionenschaden in Rheinland-Pfalz sind alle neun Angeklagten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Landgericht Koblenz forderte umfangreiche Nachermittlungen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Ohne diese Nachermittlungen könne die Kammer keinen dringenden Tatverdacht feststellen.

Textgröße ändern: