English Woman's Journal - Brand auf Militärgelände auf der Krim - 2000 Menschen sollen evakuiert werden

Brand auf Militärgelände auf der Krim - 2000 Menschen sollen evakuiert werden


Brand auf Militärgelände auf der Krim - 2000 Menschen sollen evakuiert werden
Brand auf Militärgelände auf der Krim - 2000 Menschen sollen evakuiert werden / Foto: Oleksandr GIMANOV - AFP

Auf einem Militärgelände auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist nach russischen Angaben ein Feuer ausgebrochen. Die von Moskau eingesetzten Behörden der Krim ordneten am Mittwoch die Evakuierung von mehr 2000 Menschen an. Die Ukraine vermeldete derweil erneute russische Angriffe auf die Region Odessa.

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"Die vorübergehende Evakuierung der Bewohner von vier an das Militärgelände im Bezirk Kirow grenzende Ortschaften ist geplant", erklärte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, im Onlinedienst Telegram. "Das sind mehr als 2000 Menschen."

Die den Sicherheitsdiensten nahestehenden russischen Onlinemedien "Mash" und "Basa" berichteten von hörbaren Detonationen. Den Angaben von "Mash" zufolge stand ein Munitionslager in Flammen. Die Zeitung "Iswestija" veröffentlichte Aufnahmen von schwarzen Rauchsäulen in ihrem Telegram-Account. Die russischen Behörden machten zunächst keine Angaben zur Ursache des Brands und bestätigten auch keine Explosionen.

Aksjonow erklärte, wegen des Feuers werde die Autobahn zwischen dem Hafen von Kertsch im Osten der Krim und der Stadt Sewastopol im Südwesten der Halbinsel gesperrt. Der Busverkehr auf überregionalen Strecken werde "vorübergehend umgeleitet", erklärte Nikolai Lukaschenko vom Verkehrsministerium der Krim im Onlinedienst Telegram.

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 ist die Krim-Halbinsel regelmäßig das Ziel von Angriffen. Am Montag hatte es einen ukrainischen Angriff auf die symbolisch und strategisch wichtige Brücke zwischen Russland und der Krim-Halbinsel gegeben. Damit wurde die Brücke zum zweiten Mal in zehn Monaten beschädigt.

Die ukrainische Luftwaffe teilte unterdessen mit, sie habe in der Nacht zum Mittwoch 13 Marschflugkörper und 23 russische Angriffsdrohnen aus iranischer Produktion abgeschossen. Über der südlichen Stadt Odessa sei zudem eine Lenkrakete abgeschossen worden. Durch die abgestürzten Trümmerteile wurden nach Angaben der örtlichen Behörden drei Menschen verletzt. Der örtliche Gouverneur Oleg Kiper meldete einen "massiven Angriff" auf die südukrainische Region Odessa.

Ukrainischen Angaben zufolge war es der zweite nächtliche Angriff in Folge auf die Region seit dem Auslaufen des Getreideabkommens zwischen der Ukraine und Russland am Montag. In Odessa und der Region liegen drei Häfen, die Teil der Vereinbarung zum Export von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer waren.

Ch.McDonald--EWJ

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