English Woman's Journal - Vier Festnahmen nach Drogentod von 13-Jähriger in Mecklenburg-Vorpommern

Vier Festnahmen nach Drogentod von 13-Jähriger in Mecklenburg-Vorpommern


Vier Festnahmen nach Drogentod von 13-Jähriger in Mecklenburg-Vorpommern
Vier Festnahmen nach Drogentod von 13-Jähriger in Mecklenburg-Vorpommern / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Im Zusammenhang mit dem Tod einer 13-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern nach der Einnahme einer Ecstasy-Pille haben Ermittler vier Verdächtige im Alter zwischen 16 und 37 Jahren festgenommen und mehrere Wohnungen durchsucht. Das teilte die Polizei in Neubrandenburg am Dienstag mit. Inzwischen wurde demnach außerdem eine 14-Jährige, die ebenfalls die gefährliche Droge eingenommen hatte, "in sehr kritischem Zustand" im Krankenhaus behandelt.

Textgröße ändern:

Die Jugendliche war den Angaben der Ermittler zufolge am Montagabend von Polizisten mit gesundheitlichen Problemen auf einem Gehweg in Neubrandenburg entdeckt worden und danach in eine Klinik gebracht worden. Untersuchungen ergaben demnach, dass sie wie die gestorbene 13-Jährige in Altentreptow ebenfalls Ectasy mit der Bezeichnung "Blue Pubisher" eingenommen hatte.

Der Polizei waren nach eigenen Angaben zudem weitere Vorfälle bekannt, in denen Menschen die entsprechenden Pillen eingenommen oder gekauft hatten. "Wir gehen davon aus, dass die gefährliche Droge weiterhin im Umlauf ist", erklärten die Beamten. Sie werde offenbar im Großraum Neubrandenburg von Drogenhändlern auch an Kinder und Jugendliche vertrieben. Die Polizei warnte eindringlich vor dem Konsum.

Bei den vier bereits am Montagabend festgenommen Verdächtigen handelte es sich demnach um drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sowie einen 37-Jährigen. Ihnen werden laut Polizei Drogenhandel und die Weitergabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige vorgeworfen. Sie befanden sich zunächst in Polizeigewahrsam. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden Beweismittel wie geringe Mengen an Rauschgift beschlagnahmt. Die Ermittlungen liefen weiter.

Ch.McDonald--EWJ

Empfohlen

Bewährungsstrafen für Polizisten wegen Körperverletzung im Amt in Köln

Das Landgericht Köln hat zwei Polizisten wegen Körperverletzung im Amt zu Bewährungsstrafen von acht beziehungsweise zehn Monaten verurteilt. Einer von ihnen wurde zudem wegen der Verfolgung Unschuldiger schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag sagte. Demnach wurde das Urteil am Mittwoch verkündet.

Kindesmissbrauch soll in Frankreich künftig nicht mehr verjähren

Kindesmissbrauch soll in Frankreich künftig nicht mehr verjähren: Der Senat stimmte in der Nacht zu Donnerstag mit 252 zu 80 Stimmen für eine entsprechende Regelung im Gesetzentwurf zum Schutz vor Sexualstraftätern. Da die Nationalversammlung dieses Prinzip bereits gebilligt hatte, ist der Weg frei für eine definitive Abschaffung der bisher geltenden Verjährungsfrist von 30 Jahren. Diese wurden ab Erreichen der Volljährigkeit gezählt. Das bedeutete, dass ein Erwachsener mit spätestens 48 Jahren einen Missbrauch in seiner Kindheit anzeigen musste, damit ein Verfahren eingeleitet werden kann.

Fast vier Jahre Haft für falschen Arzt aus Baden-Württemberg

Weil er sich fälschlicherweise als Arzt ausgab, hat das Landgericht Konstanz in Baden-Württemberg einen 28-Jährigen zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen Urkundenfälschung, gefährlicher Körperverletzung und Betrug in 466 Fällen, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag sagte. Demnach wurde das Urteil am Montag verkündet.

Tödliches Zugunglück in Spanien: Suche nach möglichen weiteren Opfern dauert an

In Spanien ist nach dem schweren Zugunglück mit mindestens 68 Toten die Suche nach möglichen weiteren Opfern am Donnerstagvormittag fortgesetzt worden. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, durchkämmten Rettungskräfte die Zugtrümmer. Bei dem Bergungseinsatz kamen auch Polizeidrohnen und riesige Kräne zum Einsatz. Auch in der Nacht war die Suche nach möglichen Opfern fortgesetzt worden.

Textgröße ändern: