English Woman's Journal - Vier Automatensprenger nach aufsehenerregender Flucht in Frankfurt festgenommen

Vier Automatensprenger nach aufsehenerregender Flucht in Frankfurt festgenommen


Vier Automatensprenger nach aufsehenerregender Flucht in Frankfurt festgenommen
Vier Automatensprenger nach aufsehenerregender Flucht in Frankfurt festgenommen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

In Frankfurt am Main haben Ermittler nach einer aufsehenerregenden Flucht vier Automatensprenger festgenommen. Wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft am Montag in der hessischen Metropole mitteilten, sprengten diese in der Nacht zum vergangenen Donnerstag sämtliche vier Geldautomaten einer Bankfiliale im Stadtteil Fechenheim. Dabei sollen die niederländischen Staatsangehörigen im Alter von 27 bis 32 Jahren einen sechsstelligen Geldbetrag erbeutet haben.

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Anschließend flüchteten sie mit einem hochmotorisierten Fahrzeug in Richtung Bundesautobahn 66. Die Polizei richtete sofort Straßensperren ein, die Autobahn war deshalb zeitweise in beide Richtungen voll gesperrt. Zudem suchte ein Hubschrauber nach den Flüchtigen. Nur wenige Minuten nach der Tat fuhren die Täter den Angaben zufolge in eine der Straßensperren, wo ausgelegte Nagelbänder die Reifen ihres Fluchtautos beschädigten.

Zudem stießen sie mit einem Einsatzfahrzeug zusammen. Trotz kaputter Reifen fuhren die Täter demnach noch einige hundert Meter weiter, bis Polizeikräfte sie stoppten. Die Männer stiegen aus dem Auto aus und flüchteten zu Fuß weiter in Richtung des Fechenheimer Walds, wo sie festgenommen wurden. Im Fluchtfahrzeug und bei einem der Verdächtigen fanden die Beamten das erbeutete Geld - zur genauen Höhe wollten die Behörden jedoch keine Angaben machen.

Die Festgenommenen wurden am Freitag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Nach einem fünften Tatverdächtigen dauerte die Fahndung an. Die Beamten erweiterten ihre Ermittlungen zudem auf sechs weitere zuvor erfolgte Geldautomatensprengungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Ebenfalls am Freitag veranlasste die Generalstaatsanwaltschaft Durchsuchungen in den Niederlanden. Zu den Ergebnissen könnten jedoch derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Auskünfte erteilt werden, hieß es.

Nach der Sprengung und der Flucht der Täter sollen zudem Unbekannte aus der zerstörten Bankfiliale einen Teil des zurückgelassenen Bargelds gestohlen haben. Anschließend flüchteten sie demnach. Die Behörden nahmen deshalb wegen des Verdachts des Diebstahls Ermittlungen gegen Unbekannt auf.

E.Brwon--EWJ

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