English Woman's Journal - Zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Ecuadors Präsident soll Dienstag beginnen

Zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Ecuadors Präsident soll Dienstag beginnen


Zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Ecuadors Präsident soll Dienstag beginnen
Zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Ecuadors Präsident soll Dienstag beginnen / Foto: Rodrigo BUENDIA - AFP

Ecuadors Präsident Guillermo Lasso muss sich ab Dienstag einem Amtsenthebungsverfahren stellen. Das teilte der Präsident des ecuadorianischen Parlaments, Virgilio Saquicela, am Sonntag mit. Es ist in diesem Jahr bereits der zweite Versuch des von der Opposition dominierten Parlaments, den Staatschef seines Amtes zu entheben.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge beginnt das Verfahren, das mehrere Tage dauern könnte, am Dienstag um 10.00 Uhr (17.00 Uhr MESZ). Das 137 Abgeordnete fassende Parlament hatte am vergangenen Dienstag für die Aufnahme eines Amtsenthebungsverfahrens gegen den rechtsgerichteten Präsidenten wegen Vorwürfen der Veruntreuung gestimmt.

Die Online-Zeitung "La Posta" hatte im Januar ein mutmaßliches Korruptionssystem für die Vergabe von Posten im öffentlichen Dienst aufgedeckt, bei dem Lassos Schwager eine zentrale Rolle spielen soll. Die Opposition im Parlament ist der Ansicht, dass Lasso von dem System gewusst und nichts dagegen unternommen habe.

Lasso, der Ecuador seit 2021 regiert, wies die Vorwürfe zurück. Er verweist darauf, dass die vorgeworfenen Vergehen vor seiner Amtszeit lagen.

Das Parlament bräuchte eine Zweidrittelmehrheit, um den Präsidenten seines Amtes zu entheben. Ein früherer Antrag gegen den im Land zunehmend unbeliebten Lasso im Juni 2022 war gescheitert.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren in Spanien: Mindestens 30 Todesopfer

Schweres Zugunglück auf freier Strecke: Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Züge kollidierten am Mittwochmorgen in der Provinz Toledo rund 150 Kilometer südlich von Madrid. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Behörden: Zahl der Toten bei Zugunglück in Spanien steigt auf mindestens 30

Nach der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 30 gestiegen. Das teilte die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha am Mittwoch mit. Die beiden Hochgeschwindigkeitszüge waren am Morgen in der Provinz Toledo rund 150 Kilometer südlich von Madrid auf freier Strecke zusammengestoßen. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Bundespolizei fasst falsche Diplomaten an Münchner Flughafen

Die Bundespolizei hat am Münchner Flughafen zwei falsche Diplomaten gefasst. Die aus Namibia eingereisten 28-jährigen Iraker legten bei ihrer Ankunft angebliche griechische Diplomatenpässe vor und gaben an, als Diplomaten nach Griechenland weiterreisen zu wollen, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Den Beamten am Flughafen seien aber Unregelmäßigkeiten in den Papieren aufgefallen.

Angreifer vor israelischer Botschaft in Serbien erschossen - Israel spricht von "Terroranschlag"

Vor der israelischen Botschaft in Belgrad ist ein Minderjähriger erschossen worden, nachdem er mutmaßlich einen Polizisten angegriffen hatte. Der serbische Innenminister Ivica Dacic sprach nach dem Vorfall, der sich in der Nacht zum Mittwoch ereignete, von einem "terroristischen Angriff". "Ein Minderjähriger, dessen Identität noch nicht festgestellt wurde, der aber aus Sabac stammen soll, hat ein Mitglied der Polizei mit zwei Messern angegriffen und dabei 'Allahu Akbar' gerufen", erklärte Dacic. Israel bestätigte einen "versuchten Terroranschlag".

Textgröße ändern: