English Woman's Journal - Lemke fordert strengere Kontrollen bei Mehrwegpflicht für To-Go-Essen

Lemke fordert strengere Kontrollen bei Mehrwegpflicht für To-Go-Essen


Lemke fordert strengere Kontrollen bei Mehrwegpflicht für To-Go-Essen
Lemke fordert strengere Kontrollen bei Mehrwegpflicht für To-Go-Essen / Foto: Philippe LOPEZ - AFP/Archiv

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) fordert strengere Kontrollen bei der Pflicht für Mehrwegverpackungen in der Gastronomie. Cafés, Bistros und Restaurants müssen seit Januar Mehrwegverpackungen für To-Go-Essen und -Getränke anbieten. "Das funktioniert noch nicht überall gut genug", sagte Lemke der "Bild am Sonntag".

Textgröße ändern:

Die Gastronomen seien "gefragt", ihre gesetzliche Mehrwegpflicht zu erfüllen, und Kommunen und Länder sollten deutlich besser kontrollieren, forderte Lemke. "Das spart wertvolle Rohstoffe, und es wird weniger Müll in der Landschaft landen. Der Müll nervt doch alle." Die Ministerin kündigte in der "BamS" an, die Regierung wolle "deutlich mehr gegen die Vermüllung unserer Städte und der Natur tun".

Laut Greenpeace halten sich vor allem die großen Lieferdienste kaum an die Mehrwegpflicht. Die Umweltschutzorganisation hat ein Online-Meldeportal für Verstöße gegen die Mehrwegpflicht eingerichtet.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verklagte bereits eine Reihe von Konzernen und Franchise-Händlern wegen Verstößen gegen die Mehrwegpflicht. Sie stellte im März bei Testbesuchen in Gastronomieunternehmen eine "katastrophale Umsetzung" der gesetzlichen Regelungen in der Praxis fest. Es fehle nicht nur an Mehrwegangeboten, sondern auch an Infos dazu.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Behörden: Zahl der Toten bei Zugunglück in Spanien steigt auf mindestens 30

Nach der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 30 gestiegen. Das teilte die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha am Mittwoch mit. Die beiden Hochgeschwindigkeitszüge waren am Morgen in der Provinz Toledo rund 150 Kilometer südlich von Madrid auf freier Strecke zusammengestoßen. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Bundespolizei fasst falsche Diplomaten an Münchner Flughafen

Die Bundespolizei hat am Münchner Flughafen zwei falsche Diplomaten gefasst. Die aus Namibia eingereisten 28-jährigen Iraker legten bei ihrer Ankunft angebliche griechische Diplomatenpässe vor und gaben an, als Diplomaten nach Griechenland weiterreisen zu wollen, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Den Beamten am Flughafen seien aber Unregelmäßigkeiten in den Papieren aufgefallen.

Angreifer vor israelischer Botschaft in Serbien erschossen - Israel spricht von "Terroranschlag"

Vor der israelischen Botschaft in Belgrad ist ein Minderjähriger erschossen worden, nachdem er mutmaßlich einen Polizisten angegriffen hatte. Der serbische Innenminister Ivica Dacic sprach nach dem Vorfall, der sich in der Nacht zum Mittwoch ereignete, von einem "terroristischen Angriff". "Ein Minderjähriger, dessen Identität noch nicht festgestellt wurde, der aber aus Sabac stammen soll, hat ein Mitglied der Polizei mit zwei Messern angegriffen und dabei 'Allahu Akbar' gerufen", erklärte Dacic. Israel bestätigte einen "versuchten Terroranschlag".

Unbekannte wollen in Dresdner Zwinger einbrechen - Verdächtige flüchten

Zwei Unbekannte haben den Ermittlungsbehörden zufolge versucht, in den berühmten Dresdner Zwinger einzubrechen. Zwei wahrscheinlich mit Einbruchswerkzeugen ausgerüstete Männer betraten am frühen Dienstagmorgen den geöffneten Innenhof des Zwingers über ein Tor, wie die Staatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen am Mittwoch mitteilten. Die Ermittler vermuten, dass sie im Bereich der Porzellansammlung einbrechen wollten.

Textgröße ändern: