English Woman's Journal - Abgestürzter Gleitschirmflieger in Bayern aus 80 Meter hoher Seilbahn gerettet

Abgestürzter Gleitschirmflieger in Bayern aus 80 Meter hoher Seilbahn gerettet


Abgestürzter Gleitschirmflieger in Bayern aus 80 Meter hoher Seilbahn gerettet
Abgestürzter Gleitschirmflieger in Bayern aus 80 Meter hoher Seilbahn gerettet / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Im Gebiet des Hochfelln in Oberbayern haben Einsatzkräfte einen abgestürzten Gleitschirmflieger aus einer Seilbahn befreit. Der 26 Jahre alte Mann hing nach einem Flugmanöver in den Drahtseilen der Hochfelln-Seilbahn rund 80 Meter über dem Boden, wie die Bergwacht in Bergen am Freitag mitteilte. Der Schirm habe sich um die Seile gewickelt und den Mann vor dem Absturz bewahrt. Er blieb unverletzt.

Textgröße ändern:

Die aufwändige Rettung gelang nach mehreren Stunden in der Nacht zum Freitag. Dabei fuhren die Retter der Bergwacht mit einem speziellen Seilfahrgerät am Tragseil zu dem Gleitschirmflieger. Eine Rettung aus der Luft war demnach nicht möglich. Beteiligt waren an dem Großeinsatz unter anderem neun Bergwachtbereitschaften mit rund 70 Einsatzkräften.

Die Seilbahn wurde während des Vorfalls gestoppt. Rund 20 Menschen saßen in zwei haltenden Kabinen fest. Am Hochfelln-Gipfel befanden sich den Angaben zufolge weitere 50 Menschen, darunter auch Säuglinge, ältere Menschen und eine Schwangere. Sie wurden mit Hubschraubern der Bundeswehr sowie der Landes- und Bundespolizei abgeholt.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien haben sich beide Länder auf die Beilegung ihrer seit Jahren schwersten Krise geeinigt. Sie seien entschlossen, ihre guten Beziehungen aufrechtzuerhalten, hieß es am Dienstag in einer vom syrischen Außenministerium veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Demnach nahm Jordaniens Außenminister Ajman Safadi am Dienstag Kontakt zu seinem syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani auf.

Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben

Die USA sind zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro und seiner Familie bereit. "Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten", erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington. Der Sender CNN, die "New York Times" und andere Medien hatten zuvor berichtet, Bolsonaro sei auf dem Weg in die USA.

Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden

Der Streit um die beschlagnahmten Tonaufzeichnungen einer "Zeit"-Journalistin im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block landet vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Das Landgericht der Hansestadt beschloss am Dienstag, die Beschwerden der Zeitung "Zeit" und der betroffenen Journalistin diesem zur Entscheidung vorzulegen. Laut Gerichtsangaben änderte die für das Verfahren zuständige Kammer die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse "aus Klarstellungsgründen" zugleich ab.

Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen

Möbilierte Mikroapartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag und wies damit die Klage einer Immobiliengesellschaft auf Erteilung einer Abrissgenehmigung für drei Wohnhäuser in Köln ab. Die Stadt habe die Abrissgenehmigung zu Recht abgelehnt. (Az.: 28 K 3595/24).

Textgröße ändern: