English Woman's Journal - Anlagebetrüger sollen weltweit 200 Millionen Euro Schaden verursacht haben

Anlagebetrüger sollen weltweit 200 Millionen Euro Schaden verursacht haben


Anlagebetrüger sollen weltweit 200 Millionen Euro Schaden verursacht haben
Anlagebetrüger sollen weltweit 200 Millionen Euro Schaden verursacht haben / Foto: Justin TALLIS - AFP/Archiv

Im Januar aufgeflogene kriminelle Banden von Anlagebetrügern sollen weltweit für knapp 200 Millionen Euro Schaden verantwortlich sein. Dieser habe "mittlerweile schwindelerregende Ausmaße angenommen", teilte das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart am Donnerstag mit. Polizei und Staatsanwaltschaft im Südwesten hatten die Ermittlungen vor vier Monaten bekannt gemacht.

Textgröße ändern:

Damals waren bei einer Razzia Wohnungen und Geschäftsräume in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, durchsucht worden. Die baden-württembergischen Ermittler kooperieren bei dem Verfahren mit den Behörden in Serbien. Dort sollten auch die Prozesse gegen die Verdächtigen stattfinden, hieß es am Donnerstag. Aktuell säßen 23 Menschen in Untersuchungshaft.

Die kriminellen Organisationen sollen Kursverläufe simuliert und Anleger so dazu gebracht haben, in Kryptowährungen zu investieren. In Europa seien zwölftausend Menschen Opfer des Betrugs geworden, allein in Deutschland 2200, hieß es weiter. Das LKA kündigte an, alle Betroffenen in Deutschland anschreiben und über das Ermittlungsverfahren informieren zu wollen.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien haben sich beide Länder auf die Beilegung ihrer seit Jahren schwersten Krise geeinigt. Sie seien entschlossen, ihre guten Beziehungen aufrechtzuerhalten, hieß es am Dienstag in einer vom syrischen Außenministerium veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Demnach nahm Jordaniens Außenminister Ajman Safadi am Dienstag Kontakt zu seinem syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani auf.

Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben

Die USA sind zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro und seiner Familie bereit. "Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten", erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington. Der Sender CNN, die "New York Times" und andere Medien hatten zuvor berichtet, Bolsonaro sei auf dem Weg in die USA.

Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden

Der Streit um die beschlagnahmten Tonaufzeichnungen einer "Zeit"-Journalistin im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block landet vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Das Landgericht der Hansestadt beschloss am Dienstag, die Beschwerden der Zeitung "Zeit" und der betroffenen Journalistin diesem zur Entscheidung vorzulegen. Laut Gerichtsangaben änderte die für das Verfahren zuständige Kammer die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse "aus Klarstellungsgründen" zugleich ab.

Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen

Möbilierte Mikroapartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag und wies damit die Klage einer Immobiliengesellschaft auf Erteilung einer Abrissgenehmigung für drei Wohnhäuser in Köln ab. Die Stadt habe die Abrissgenehmigung zu Recht abgelehnt. (Az.: 28 K 3595/24).

Textgröße ändern: