English Woman's Journal - Verfolgungsfahrt durch drei Bundesländer endet mit Sperrung von Autobahn und Landebahnen

Verfolgungsfahrt durch drei Bundesländer endet mit Sperrung von Autobahn und Landebahnen


Verfolgungsfahrt durch drei Bundesländer endet mit Sperrung von Autobahn und Landebahnen
Verfolgungsfahrt durch drei Bundesländer endet mit Sperrung von Autobahn und Landebahnen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Flucht eines Autofahrers durch drei Bundesländer hat für einen größeren Polizeieinsatz und die Sperrung von zwei Landebahnen am Flughafen Leipzig/Halle gesorgt. Der 77-Jährige hatte zuvor am Montagabend auf der A10 in Brandenburg einen Unfall verursacht, wie die Polizei in Leipzig am Dienstag mitteilte. Neben den Brandenburger Beamten nahmen auch Polizisten die Verfolgung des Mannes auf, der seine Flucht auf der A9 Richtung München fortsetzte und beinahe weitere Unfälle verusachte.

Textgröße ändern:

Versuche, den Fahrer mit einem Funkstreifenwagen auszubremsen, misslangen zunächst. Der Mann konnte schließlich aufgrund eines Baustellenstaus zwischen den Anschlussstellen Schkeuditzer Kreuz und Wiedemar gestellt werden. Er drohte damit, im Kofferraum zwei Gepäckstücke mit Sprengkörpern zu haben.

Weil er die mit Zahlenschlössern gesicherten Koffer nicht öffnen wollte, errichteten Bundespolizisten im Umkreis von einem Kilometer Sperren. Die A9 blieb deswegen über mehrere Stunden gesperrt, auch zwei Landebahnen des Flughafens Leipzig/Halle mussten vollständig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen des Luftverkehrs.

Sprengkörper wurden im Auto des 77-Jährigen letzendlich nicht gefunden. Der Tatverdächtige wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. Der Sachschaden konnten zunächst noch nicht beziffert werden. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen verschiedener Verkehrsdelikte und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten.

N.Macleod--EWJ

Empfohlen

Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump geht zum dritten Mal strafrechtlich gegen den früheren FBI-Chef James Comey vor. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Strafanzeige hervorgeht, wird dem prominenten Trump-Kritiker zur Last gelegt, Informationen zur nationalen Verteidigung weitergegeben zu haben. Comey wies die Vorwürfe zurück.

Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien

Bei jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien sind jordanischen Angaben zufolge mehr als 20 Dschihadisten getötet worden. Auch ein großes Waffenlager der Islamisten sei bei dem Angriff am Montag zerstört worden, teilte der jordanische Regierungssprecher Mohammed Al Momani am Dienstag mit. Zugleich war Amman bemüht, die Beziehungen zu Syrien nicht zu beeinträchtigen und erklärte, es habe "großen Respekt" für den syrischen Staat. Syrien schloss als Reaktion auf den jordanischen Angriff in Syrien einen Grenzübergang zu Jordanien und prangerte eine Verletzung seines Luftraums an.

Anschlag bei Paris: Prominente protestieren gegen Rassismus in Frankreich

Nach dem rassistischen Anschlag nahe Paris, bei dem ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt wurden, haben etwa 100 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport gegen Rassismus protestiert. "Wir wussten, dass die Worte des Hasses erneut mit Töten enden würden", steht über dem am Dienstag von dem Magazin "Politis" veröffentlichten Aufruf. Zu den Unterzeichnern zählen der Schauspieler Omar Sy, der Filmemacher Michel Hazanavicius, der ehemalige Fußballstar Lilian Thuram und zahlreiche Rapper. Die Unterzeichner wandten sich gegen "Gleichgültigkeit" und forderten eine Schweigeminute in der Nationalversammlung für den Getöteten.

EU schlägt Frontex-Einsatztruppe für Grenzschutz und Abschiebungen vor

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, innerhalb der europäischen Grenzschutzagentur Frontex eine Art flexible Einsatztruppe einzurichten. Frontex solle bis 2041 auf insgesamt 30.000 Mitarbeiter aufgestockt und eine "neue 'Europäische Reserve für Grenzschutz und Abschiebung' mit 17.000 Einsatzkräften geschaffen" werden, erklärte die Brüsseler Behörde am Dienstag. Diese solle "den Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen und bei Bedarf eingesetzt werden können".

Textgröße ändern: