English Woman's Journal - Ein Toter und 19 Schwerverletzte bei Zugunglück in den Niederlanden

Ein Toter und 19 Schwerverletzte bei Zugunglück in den Niederlanden


Ein Toter und 19 Schwerverletzte bei Zugunglück in den Niederlanden
Ein Toter und 19 Schwerverletzte bei Zugunglück in den Niederlanden / Foto: Remko de Waal - ANP/AFP

Bei einem Zugunglück im Westen der Niederlande sind ein Mensch getötet und 19 schwer verletzt worden. Etwa zehn weitere Insassen seien leicht verletzt worden, teilten die Rettungsdienste am Dienstag mit. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren etwa 50 Menschen an Bord des Zuges.

Textgröße ändern:

Der doppelstöckige Zug kollidierte den Angaben zufolge am frühen Morgen gegen 03.30 Uhr in der Nähe des Ortes Voorschoten zwischen Den Haag und Amsterdam mit Baugeräten und entgleiste. Der genaue Unfallhergang werde derzeit untersucht.

Der erste Waggon an der Spitze des Zuges entgleiste und fuhr in ein Feld, der zweite kippte schräg zur Seite. Die Nachrichtenagentur ANP berichtete, dass ein dritter Waggon auf den Gleisen liegenblieb und ein weiterer Feuer fing. Auch das Baugerät wurde laut AFP-Reportern beschädigt.

Rettungshubschrauber wurden zum Transport der Schwerverletzten zur Unfallstelle geschickt. "Wir haben einen heftigen Knall gehört und plötzlich gingen die Lichter aus", berichtete ein Fahrgast dem Lokalfernsehsender Omroep West. "Wir konnten nicht aus dem Zug aussteigen, weil es keinen Strom mehr gab." Erst nach "gefühlten Stunden" seien die Passagiere ins Freie gelangt.

Der Verkehr auf der Strecke, die Amsterdam, Brüssel und Paris bedient, wurde unterbrochen und soll nach Angaben der niederländischen Bahn erst wieder am Dienstagnachmittag geöffnet werden.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump geht zum dritten Mal strafrechtlich gegen den früheren FBI-Chef James Comey vor. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Strafanzeige hervorgeht, wird dem prominenten Trump-Kritiker zur Last gelegt, Informationen zur nationalen Verteidigung weitergegeben zu haben. Comey wies die Vorwürfe zurück.

Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien

Bei jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien sind jordanischen Angaben zufolge mehr als 20 Dschihadisten getötet worden. Auch ein großes Waffenlager der Islamisten sei bei dem Angriff am Montag zerstört worden, teilte der jordanische Regierungssprecher Mohammed Al Momani am Dienstag mit. Zugleich war Amman bemüht, die Beziehungen zu Syrien nicht zu beeinträchtigen und erklärte, es habe "großen Respekt" für den syrischen Staat. Syrien schloss als Reaktion auf den jordanischen Angriff in Syrien einen Grenzübergang zu Jordanien und prangerte eine Verletzung seines Luftraums an.

Anschlag bei Paris: Prominente protestieren gegen Rassismus in Frankreich

Nach dem rassistischen Anschlag nahe Paris, bei dem ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt wurden, haben etwa 100 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport gegen Rassismus protestiert. "Wir wussten, dass die Worte des Hasses erneut mit Töten enden würden", steht über dem am Dienstag von dem Magazin "Politis" veröffentlichten Aufruf. Zu den Unterzeichnern zählen der Schauspieler Omar Sy, der Filmemacher Michel Hazanavicius, der ehemalige Fußballstar Lilian Thuram und zahlreiche Rapper. Die Unterzeichner wandten sich gegen "Gleichgültigkeit" und forderten eine Schweigeminute in der Nationalversammlung für den Getöteten.

EU schlägt Frontex-Einsatztruppe für Grenzschutz und Abschiebungen vor

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, innerhalb der europäischen Grenzschutzagentur Frontex eine Art flexible Einsatztruppe einzurichten. Frontex solle bis 2041 auf insgesamt 30.000 Mitarbeiter aufgestockt und eine "neue 'Europäische Reserve für Grenzschutz und Abschiebung' mit 17.000 Einsatzkräften geschaffen" werden, erklärte die Brüsseler Behörde am Dienstag. Diese solle "den Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen und bei Bedarf eingesetzt werden können".

Textgröße ändern: