English Woman's Journal - Über 30 Jahre nach Mord an Frau in Nordrhein-Westfalen Tatverdächtiger ermittelt

Über 30 Jahre nach Mord an Frau in Nordrhein-Westfalen Tatverdächtiger ermittelt


Über 30 Jahre nach Mord an Frau in Nordrhein-Westfalen Tatverdächtiger ermittelt
Über 30 Jahre nach Mord an Frau in Nordrhein-Westfalen Tatverdächtiger ermittelt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

In einem sogenannten Cold-Case-Fall ist mehr als 30 Jahre nach dem Mord an einer Frau in Nordrhein-Westfalen ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf erhob gegen den 63-Jährigen, der sich wegen eines anderen Kapitalverbrechens bereits in Haft befindet, Anklage, wie die Polizei in Düsseldorf am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Mann steht im dringenden Verdacht, vor mehr als 30 Jahren eine damals 50-jährige Frau in Meerbusch-Büderich ermordet zu haben. Identifiziert wurde der Tatverdächtige im Fall "Mord im Maisfeld" den Angaben zufolge nach umfangreichen Ermittlungen der Düsseldorfer Mordkommission sowie "akribische Untersuchungen" des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen am Donnerstag über den Fall informieren.

Die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" hatte im November 1993 über sogenannte "Morde im Maisfeld" berichtet. In einem Fall ging es um die Fremdenführerin Sigrid C., die im August 1992 als vermisst galt. In einem Maisfeld bei Meerbusch wurde schließlich ihre Leiche entdeckt. Die Kriminalpolizei ging damals von einem Sexualmord aus. Die Suche nach dem Täter brachte aber zunächst keinen Erfolg.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

OLG-Entscheidung: NSU-Mittäterin Zschäpe bleibt mindestens bis 2035 im Gefängnis

Die NSU-Terroristin Beate Zschäpe muss mindestens bis zum Jahr 2035 im Gefängnis bleiben. Das Oberlandesgericht München legte für die seit 2011 in Haft sitzende Zschäpe eine Mindestverbüßungsdauer von 24 Jahren fest, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Die Untersuchungshaft wird dabei berücksichtigt. Zschäpe räumte gegenüber dem Gericht ein, dass sie im Vorfeld von den NSU-Morden wusste.

Toter in Treppenhaus in Mainz entdeckt - 41-Jähriger festgenommen

In Mainz haben Einsatzkräfte in einem Treppenhaus einen Toten entdeckt. Ein 41-Jähriger wurde festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach war der leblose Mann am Freitagmorgen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses entdeckt worden. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation gehen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus.

Baden-Württemberg: Am Straßenrand liegender Mann verursacht Unfall

Ein wegen Kreislaufproblemen am Straßenrand liegender Mann hat in Baden-Württemberg einen Unfall mit vier Verletzten verursacht. Alle konnten vor Ort behandelt werden, wie die Polizei Mannheim am Montagabend mitteilte. Demnach bremste ein 53-Jähriger am Montag auf der Bundesstraße 3 zwischen Nußloch und Wiesloch ab, weil er einen vermeintlich bewusstlosen Menschen im Grünstreifen neben der Fahrbahn liegen sah.

Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt

In Hamburg wird am Dienstag (09.30 Uhr) der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt. Das Gericht könnte über den Antrag der Verteidigung entscheiden, das Verfahren wegen eines gravierenden rechtsstaatlichen Verfahrenshindernisses einzustellen. Zunächst soll laut Gerichtsangaben aber nochmals der Vertreter der Bundesanwaltschaft die Gelegenheit erhalten, auf den Antrag der Verteidigung zu reagieren.

Textgröße ändern: