English Woman's Journal - 28-Jähriger nach Schüssen in Berlin-Charlottenburg festgenommen

28-Jähriger nach Schüssen in Berlin-Charlottenburg festgenommen


28-Jähriger nach Schüssen in Berlin-Charlottenburg festgenommen
28-Jähriger nach Schüssen in Berlin-Charlottenburg festgenommen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Nach Schüssen auf zwei Männer im Berliner Ortsteil Charlottenburg ist ein 28 Jahre alter möglicher Tatbeteiligter vorläufig festgenommen worden. Ob er geschossen habe, sei jedoch unklar, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Eine Waffe hatte er demnach nicht bei sich. Weitere Tatbeteiligte waren noch auf der Flucht, nach ihnen wurde weiter gesucht.

Textgröße ändern:

In Charlottenburg hatte es am Mittwochabend gegen 17.15 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gegeben. Die Beteiligten sollen dabei Schlagwerkzeuge eingesetzt haben. Zudem wurden ein 26- und ein 28-Jähriger durch Schüsse in die Beine verletzt. Die beiden blieben den Angaben zufolge verletzt auf dem Gehweg liegen, die anderen Männer flüchteten.

Zeuginnen und Zeugen alarmierten Polizei und Rettungskräfte, die sich um die Verletzten kümmerten und diese in Krankenhäuser brachten. Sie sollen nicht lebensbedrohlich verletzt sein. Der nun Festgenommene konnte demnach im Nachgang ermittelt werden. Er wies Verletzungen durch stumpfe Gewalt auf.

Da zunächst der Verdacht bestand, ein oder mehrere Tatverdächtige könnten in ein nahes Wohnhaus geflüchtet sein, wurde dieses von Spezialkräften durchsucht - jedoch durch ohne Erfolg. Wie es zu der Auseinandersetzung kam, war noch unklar. Die Ermittlungen dazu dauerten an.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein

Acht Tage vor den US-Kongresswahlen haben Vertreter der oppositionellen Demokraten die Ernennung eines Sonderermittlers gefordert, um die Verbindungen von Präsident Donald Trump zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. Der Sonderermittler solle nicht nur den Präsidenten, sondern "alle potenziellen Komplizen und Mitverschwörer Epsteins" unter die Lupe nehmen, schrieben die Vertreter der Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag in einem 53-seitigen Bericht.

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Textgröße ändern: