English Woman's Journal - Rechtsrockkonzert in Niesky von Polizei aufgelöst

Rechtsrockkonzert in Niesky von Polizei aufgelöst


Rechtsrockkonzert in Niesky von Polizei aufgelöst
Rechtsrockkonzert in Niesky von Polizei aufgelöst / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Im sächsischen Niesky hat die Polizei ein rechtsextremes Konzert aufgelöst. Wie die Polizeidirektion in Görlitz am Montag mitteilte, wurden bei der Veranstaltung in der Nacht zum Sonntag etwa 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt. Als die Beamten ankamen, hätten einige von ihnen sofort das Gelände verlassen.

Textgröße ändern:

61 Menschen und 29 Autos wurden kontrolliert. Bei einem Teilnehmer beschlagnahmte die Polizei ein Springsmesser. Der Staatsschutz werde sich mit dem Konzert befassen, kündigten die Beamten an.

Ebenfalls in der Nacht zum Sonntag hatte die Polizei im schleswig-holsteinischen Neumünster ein Rechtsrockkonzert mit bis zu 400 Teilnehmern verhindert. Nach Angaben der zuständigen Polizeidirektion attackierten einige der mutmaßlichen Teilnehmer bei der Räumung die Einsatzkräfte mit Stühlen, Bierdosen und einem Feuerlöscher.

Die Polizisten seien eingeschritten, weil von einigen der für das Konzert angereisten und teils polizeilich bekannten Teilnehmer eine "nicht unerhebliche Gefahr" ausgegangen sei. Gegen mehrere Konzertteilnehmer sei Anzeige unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet worden.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven wird gegen den Kapitän ermittelt. Es sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher am Montag in Bremen. Geprüft werde, ob der Kapitän gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Zuerst hatte der Sender RTL berichtet.

Textgröße ändern: