English Woman's Journal - Leichenfund in Hamburger Kanal löst rund zehn Jahren alten Kriminalfall

Leichenfund in Hamburger Kanal löst rund zehn Jahren alten Kriminalfall


Leichenfund in Hamburger Kanal löst rund zehn Jahren alten Kriminalfall
Leichenfund in Hamburger Kanal löst rund zehn Jahren alten Kriminalfall / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Rund drei Wochen nach dem Fund von Leichenteilen in einem Hamburger Kanal haben Ermittler den Fall nach eigenen Angaben geklärt und einen Verdächtigen gefasst. Wie die Polizei in der Hansestadt am Donnerstagabend mitteilte, handelt es sich um die sterblichen Überreste einer seit zehn Jahren vermissten Frau. Ein 43-Jähriger, der schon früher als Verdächtiger eingestuft worden war, kam in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Nach Polizeiangaben waren Ermittler bereits nach dem Verschwinden der aus Bulgarien stammenden Frau im Jahr 2013 von einem Verbrechen ausgegangen, der Verdächtige galt als mutmaßlicher Täter und saß zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Der Verdacht ließ sich jedoch nicht aufrecht erhalten.

Durch die neuen Entwicklungen besteht inzwischen demnach aber neuerlicher dringender Tatverdacht. Der Mann wurde am Donnerstag bei seiner Einreise aus dem Ausland am Flughafen Hamburg festgenommen und kam in Untersuchungshaft.

Die Überreste der zum Zeitpunkt ihres Verschwindens 29-jährigen Frau waren Mitte Januar von einem Angler in einem Kanal im Stadtteil Wilhelmsburg gefunden worden, wo sie erkennbar bereits seit längerer Zeit gelegen hatten. Das Opfer lebte seinerzeit in dem Stadtteil im Süden Hamburgs.

Zu Einzelheiten und Hintergründen des Verbrechens machte die Polizei keine Angaben. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es dazu nur.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

Textgröße ändern: