English Woman's Journal - EU-Parlamentspräsidentin gibt verspätet erhaltene Geschenke an

EU-Parlamentspräsidentin gibt verspätet erhaltene Geschenke an


EU-Parlamentspräsidentin gibt verspätet erhaltene Geschenke an
EU-Parlamentspräsidentin gibt verspätet erhaltene Geschenke an / Foto: FREDERICK FLORIN - AFP

EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat verspätet eine Liste mit Geschenken veröffentlicht, die sie im vergangenen Jahr erhalten hat. Die Geschenke aus den letzten zwölf Monaten trug sie am 12. Januar in ein öffentliches Dokument ein, obwohl die Geschäftsordnung des EU-Parlaments eine Eintragung bis spätestens Ende des Folgemonats nach Erhalt vorsieht. In der Korruptionsaffäre um ihr Haus hatte sie "weitreichende" Reformen und strengere Transparenzregeln angekündigt.

Textgröße ändern:

Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP für den Grund der verspäteten Angabe betonte ein Sprecher Metsolas, es sei "eine Praxis", dass die Präsidenten des EU-Parlaments nicht an diese Regel gebunden seien. Er versicherte jedoch, dass Metsola sich nun an die Fristen halten werde. Ihre Eintragungen seien zu dem Zweck gemacht worden, um "Transparenz zu fördern" und ein "Beispiel zu geben". Die Veröffentlichung stelle einen Bruch mit Metsolas Vorgängern dar.

In der Liste gab Metsola Geschenke wie Trockenwurst, Champagner und Kaffee an. Die Malteserin von der konservativen EVP-Fraktion hatte in der vergangenen Woche einen 14-Punkte-Plan für strengere Transparenzregeln im Europäischen Parlament vorgelegt. Darin schlug sie den Abgeordneten unter anderem vor, dass Parlamentarier alle Treffen mit Lobbyisten oder Non-Profit-Organisationen öffentlich angeben sollen.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Textgröße ändern: