English Woman's Journal - Prozessbeginn in Aschaffenburg nach größtem Kokainfund Bayerns

Prozessbeginn in Aschaffenburg nach größtem Kokainfund Bayerns


Prozessbeginn in Aschaffenburg nach größtem Kokainfund Bayerns
Prozessbeginn in Aschaffenburg nach größtem Kokainfund Bayerns / Foto: Marcos PIN, Marcos PIN - AFP/Archiv

Nach dem bislang größten Kokainfund in Bayern hat vor dem Landgericht in Aschaffenburg der Prozess gegen zwei Schmuggler begonnen. Zu Beginn wurde am Montag die Anklageschrift verlesen, wie eine Sprecherin des Gerichts sagte. Den 23 und 26 Jahre alten Angeklagten wird demnach gemeinsamer Drogenhandel in großem Stil vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Sie sollen im vergangenen Juni versucht haben, mehr als eine Tonne Kokain aus einem Seecontainer zu holen. Diesen hatte ein Schiff von der Dominikanischen Republik in den Hamburger Hafen gebracht, von wo aus er anschließend weiter nach Aschaffenburg transportiert wurde. Die Drogen waren demnach zwischen einer legalen Fracht von Transfusionsbeuteln versteckt.

Als "Mitglieder eines sogenannten Bergungstrupps" beschrieb die Staatsanwaltschaft die Rolle der Beschuldigten bei dem Schmuggel. Angeklagt waren eigentlich drei Männer. Da der dritte, ein 45-Jähriger, jedoch stationär im Krankenhaus lag, wurde dessen Verfahren abgetrennt und ohne ihn verhandelt.

Der Sprecherin zufolge äußerte sich am Montag nur der 23-Jährige zu den Vorwürfen: Er sei angeworben worden, etwas abzuholen, sagte er demnach. Er habe jedoch nicht gewusst, dass es sich um Drogen handle. Als Zeuge wurde bereits ein Zollbeamter angehört. Für das Verfahren wurden zwei weitere Termine bis Anfang Februar angesetzt.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Rund zehntausend Haushalte betroffen: Großer Stromausfall durch Sturm in Freiburg

Ein sturmbedingter Stromausfall hat am Sonntag rund zehntausend Haushalte in Freiburg und Umgebung zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten. Grund waren in Leitungen gestürzte Bäume und ein in ein Umspannwerk gewehtes Wellblechdach, wie der Versorger Badenova in der baden-württembergischen Stadt mitteilte. Mehrere Freiburger Stadtteile und umliegende Gemeinden waren betroffen. Erst rund sieben Stunden nach den ersten Störungen war die Stromversorgung überall wieder hergestellt.

Textgröße ändern: