English Woman's Journal - Polizei in Mosbach tötet Mann nach Angriff mit Messer

Polizei in Mosbach tötet Mann nach Angriff mit Messer


Polizei in Mosbach tötet Mann nach Angriff mit Messer
Polizei in Mosbach tötet Mann nach Angriff mit Messer / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Im baden-württembergischen Mosbach ist ein Mann von der Polizei getötet worden, nachdem er Beamte mit einem Messer angegriffen hatte. Wie die Staatsanwaltschaft Mosbach und das Landeskriminalamt am Freitag mitteilten, waren die Beamten am frühen Nachmittag gerufen worden. Zeugen hatten demnach von einem Mann berichtet, der sich "augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand" befunden habe. Er sei mit dem Messer in der Nähe der Wohnung seiner Ex-Partnerin unterwegs gewesen.

Textgröße ändern:

Als die Polizeikräfte eintrafen, habe der 46-jährige diese mit dem Messer attackiert, teilten die Ermittler weiter mit. Die Beamten hätten darauf zunächst Reizgas eingesetzt, was aber keine Wirkung erzielt habe. "Im weiteren Verlauf macht ein Polizeibeamter von seiner Dienstwaffe Gebrauch." Die Polizisten hätten umgehend Erste Hilfe geleistet, bis der Rettungsdienst eingetroffen sei. Der Mann sei aber noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen.

Der Mann war den Angaben zufolge bereits polizeilich unter anderem wegen häuslicher Gewalt aktenkundig. Er habe sich nach derzeitigem Kenntnisstand in psychiatrischer Behandlung befunden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Einsatzablauf dauerten an.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Rund zehntausend Haushalte betroffen: Großer Stromausfall durch Sturm in Freiburg

Ein sturmbedingter Stromausfall hat am Sonntag rund zehntausend Haushalte in Freiburg und Umgebung zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten. Grund waren in Leitungen gestürzte Bäume und ein in ein Umspannwerk gewehtes Wellblechdach, wie der Versorger Badenova in der baden-württembergischen Stadt mitteilte. Mehrere Freiburger Stadtteile und umliegende Gemeinden waren betroffen. Erst rund sieben Stunden nach den ersten Störungen war die Stromversorgung überall wieder hergestellt.

Textgröße ändern: