English Woman's Journal - Erster Abschnitt von verschmutzter Autobahn 7 in Niedersachsen wieder frei

Erster Abschnitt von verschmutzter Autobahn 7 in Niedersachsen wieder frei


Erster Abschnitt von verschmutzter Autobahn 7 in Niedersachsen wieder frei
Erster Abschnitt von verschmutzter Autobahn 7 in Niedersachsen wieder frei / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein erster Abschnitt der wegen einer Verunreinigung mit einer wachsartigen Substanz auf einer Länge von rund 60 Kilometern in südliche Richtung gesperrten Autobahn 7 in Südniedersachsen ist wieder frei. Das teilten die bundeseigene Autobahngesellschaft und die Polizei in Göttingen am Mittwochabend mit. Demnach ist ein etwa zehn Kilometer langes Teilstück zwischen Hannoversch Münden und Lutterberg nach intensiven Reinigungsarbeiten inzwischen wieder befahrbar.

Textgröße ändern:

Die Substanz war in der Nacht zum Montag laut Autobahngesellschaft und Polizei mutmaßlich aus einem fahrenden Lastwagen ausgetreten und auf der Autobahn ausgehärtet. Sie bildete eine rutschige Schicht, die sich nur schwer entfernen lässt. Seit Montag versuchen Spezialfahrzeuge, die Autobahn abschnittsweise zu säubern. Dies gestaltet sich kompliziert, Regen und niedrige Temperaturen erschwerten die Reinigungsarbeiten noch zusätzlich.

Laut Autobahngesellschaft nutzen die 15 eingesetzten Spezialfahrzeuge heißes Wasser unter Hochdruck. Seit Mittwoch werde aufgrund inzwischen vorliegender neuerer Erkenntnisse zudem mit "geänderten Reinigungsverfahren und einem Reinigungszusatz" gearbeitet, erklärte die Autobahn GmbH des Bundes in Berlin. Um welchen Stoff es sich bei der paraffinartigen Substanz handelt, war demnach weiter unklar. Analyseergebnisse wurden für Donnerstag erwartet.

Die Reinigungskapazitäten werden jeweils auf einen Abschnitt der Autobahn konzentriert, um möglichst schnell Teilstrecken wieder befahrbar zu machen. Die Fahrzeuge arbeiten sich dabei von Süden nach Norden voran. Laut Polizei un Autobahngesellschaft gilt auf den freigegebenen Abschnitten zunächst ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern. Autofahrer sollten vorsichtig fahren.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Rund zehntausend Haushalte betroffen: Großer Stromausfall durch Sturm in Freiburg

Ein sturmbedingter Stromausfall hat am Sonntag rund zehntausend Haushalte in Freiburg und Umgebung zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten. Grund waren in Leitungen gestürzte Bäume und ein in ein Umspannwerk gewehtes Wellblechdach, wie der Versorger Badenova in der baden-württembergischen Stadt mitteilte. Mehrere Freiburger Stadtteile und umliegende Gemeinden waren betroffen. Erst rund sieben Stunden nach den ersten Störungen war die Stromversorgung überall wieder hergestellt.

Textgröße ändern: