English Woman's Journal - THW verzeichnet mit 86.000 Helfern Rekord bei Ehrenamtlichen

THW verzeichnet mit 86.000 Helfern Rekord bei Ehrenamtlichen


THW verzeichnet mit 86.000 Helfern Rekord bei Ehrenamtlichen
THW verzeichnet mit 86.000 Helfern Rekord bei Ehrenamtlichen / Foto: Michaela Rehle - AFP/Archiv

Das Technische Hilfswerk (THW) hat in diesem Jahr ein Rekordhoch bei den ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen erreicht. Insgesamt engagierten sich 86.000 Ehrenamtliche im THW, darunter 14.500 Frauen, wie das Hilfswerk am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Zahl der Ehrenamtlichen stieg dabei im Jahr 2022 um 8000.

Textgröße ändern:

Damit setzte sich der Aufwärtstrend aus dem Vorjahr fort. Damals hatten besonders der Einsatz gegen die Corona-Pandemie sowie nach der Flut und eine Werbe-Kampagne die Arbeit des THW in den Fokus gerückt. Im Jahr 2022 war es vor allem der Einsatz infolge des Ukraine-Krieges, der dem THW viel Aufmerksamkeit brachte.

Insgesamt leistete das THW in diesem Jahr mehr als eine Million Einsatzstunden im In- und Ausland. Damit pendelte sich die Zahl nach dem Flutjahr 2021 mit rund 3,75 Millionen Stunden wieder auf einem üblichen Niveau ein. "Jede Einsatzstunde ist nicht nur eine Zahl, sie bedeutet das Aufstehen einer Einsatzkraft mitten in der Nacht, die Organisation des Alltags mit der Familie und die Abstimmung mit dem Arbeitgeber", erklärte Verbandspräsident Gerd Friedsam.

Etwa ein Fünftel der diesjährigen Einsatzstunden bezog sich auf den Ukraine-Krieg. Seit der Invasion Russlands in der Ukraine im Februar waren tausende Helfer aus mehr als 530 THW-Ortsverbänden aktiv und errichteten Notunterkünfte in Deutschland, leisteten Soforthilfen in Nachbarländern und lieferten Hilfsgüter. Mit einem Volumen von rund 70 Millionen Euro, finanziert durch Mittel des THW und des Auswärtigen Amtes, ist dies einer der größten Logistikeinsätze in der Geschichte des Hilfswerks.

Darüber hinaus waren THW-Helfer unter anderem während des Fischsterbens an der Oder, während der großen Waldbrände im Sommer, bei Unfällen wie dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen oder dem G7-Gipfeltreffen auf Schloss Elmau in Bayern vor Ort. Ein weiterer Schwerpunkt im Ausland war der Einsatz nach mehreren Zyklonen auf Madagaskar, wo die Helfer 370.000 Liter Trinkwasser für rund 20.000 Menschen aufbereiteten.

R.Sutherland--EWJ

Empfohlen

Tödliche Attacke in Pariser Vorstadt: Hitlers "Mein Kampf" bei Angreifer gefunden

Nach dem offenbar rassistisch motivierten Anschlag im Großraum Paris mit einem Toten und fünf Verletzten haben die Ermittler in der Wohnung des mutmaßlichen Angreifers eine Ausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf" gefunden. Das Buch sei bei einer Durchsuchung der Wohnung im westlich von Paris gelegenen Plaisir entdeckt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus Ermittlerkreisen. Gefunden wurden außerdem eine Bibel und ein Koran.

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Textgröße ändern: